Navigation

Wie ich meine Routen plane und finde

Die Gretchenfrage

Ich bin früh losgefahren. Der kühle Morgenwind bläst durch meine Motorradbekleidung und lässt mich verkrampft auf dem KTM sitzen. "Links abbiegen" zeigt die Navigations App auf meinem Handy an. Brav folge ich der Anweisung und stelle den Blinker mit meinem gefühllosen Daumen. Zum Glück ist es nicht mehr weit zu meinem ersten Kaffeestopp.

 

Über die letzten zwei Monate testete ich ausgiebig das Navigieren mit dem GPS Gerät Montana 610 und mit verschiedenen Apps über mein Handy. Ein Kollege lieh mir jeweils sein Montana 610 Gerät aus. Die getesteten Apps konnte ich gratis runterladen.

 

Eines vorweg. Die Bedienung der Navigationsprogramme war für mich nicht selbsterklärend. Deshalb war ich genötigt mehrere Stunden vor dem Computer zu sitzen und über YouTube Videos und Webseiten die Anwendungen zu lernen. Dazu gehörte auch, wie ich Kartenmaterial aus den OpenStreetMap Projekt in die Programme lade und damit arbeite.

 

Dafür kenne ich jetzt beide Systeme gut und kann die Gretchenfrage für mich entscheiden. Für meine Reise von der Mongolei zurück in die Schweiz lasse ich mich vom Garmin Montana lotsen weil es

  • robuster gebaut ist und Regen, Sand, Sonne und Hitze besser wegsteckt
  • weniger Strom verbraucht und zusätzlich mit AA Batterien läuft.
  • einfach ist, die Speicherkapazität mit einer Zusatzkarte zu erhöhen.
  • ein digitales System einen Backup braucht und dies nun bei mir das Handy mit der Navigations App von maps.me übernimmt.
Navigationsgerät Garmin Montana 610
Handy Samsung A5