Teide Nationalpark mit dem Motorrad

Für unsere letzte Tour erwartet uns die Sonne. Das lässt die Vorfreude auf die Rudnfahrt durch den Teide Nationalpark gleich nochmals steigern.

 

Die Fahrt auf der Autobahn ist von kurzer Dauer bevor wir auf die höher gelegene T28 wechseln. Nun folgt ein wahres Kurveneldorado und wir benötigen für 40 Km mehr als 1 1/2 Stunden bis nach Güimar. Fahrspass pur.

 

Nach einer Kaffeepause beim Dorfplatz von Güimar geht es über eine hervoragend ausgebaute Passtrasse hinauf in die Bergwelt Teneriffas.

 

Leider wird die Fahrt durch eine Panne unterbrochen. Eine BMW 1200 nimmt kein Gas mehr an. Eine Lösung ist aber bald gefunden, das Motorrad wird abgeholt, und so kann es weitergehen.

 

Unser nächster Stopp ist beim Mirador de Chipeque. Die Aussicht von hier auf den Teide und Nationalpark ist traumhaft.

 

Das gilt auch für die Weiterfahrt auf der T24. Die schöne Strecke schlängelt sich auf dem Kamm entlang. Dadurch ergeben sich links und rechts immer wieder prachtvolle Weitblicke oder der Teide taucht imposant am Horizont auf. Unzählige Aussichtspunkte säumen den Weg und machen es einem schwierig, nicht jedesmal anzuhalten.

Bei Las Canadas del Teide gelangen wir auf die T21, auf welcher wir am ersten Tour Tag im Nebel in umgekehrter Richtung unterwegs waren. Bei Sonnenschein macht es definitiv mehr Spass.

 

Nach dem Mittagessen wartet die atemberaubende Vulkanlandschaft im Teide Nationalpark auf uns. Auch hier könnten wir alle paar hundert Meter anhalten, um die bizarre Landschaft zu bestaunen.

 

Beim Aussichtspunkt Boca Tauce kreuzt sich die T21 mit der T38. Dieser folgen wir und halten einige hundert Meter später beim Mirador de las Narices de Teide. Von hier haben wir einen guten Blick auf die beiden Löcher im Teide, über welche der letzte Ausbruch vor 200 Jahren stattgefunden hat.

 

Ein paar Kilometer später verlassen wir langsam die Hochebene. Je tiefer wir kommen, desto mehr Bäume und Sträucher wachsen in den ausgedehnten Lavafeldern und es wird grüner und grüner.

 

Oberhalb der kleinen Siedlung Chirche, biegen wir in eine schmale Strasse ab. Das Gefälle der Strecke ist imposant und die Platzverhältnisse durch die kleinen Siedlungen hindurch sehr eng. Mit Motorrädern zum Glück kein Problem.

 

Bald darauf fahren wir in die Tiefgarage der Vermietungsstation und geben die Motorräder zurück. Eine wunderschöne Motorradwoche geht leider zu Ende.


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