Tipps rund ums Motorradreisen

Funktionale Technik für unterwegs

Landkarte

Bei der Planung meiner Touren und Reisen arbeite ich immer mit einer Strassenkarte von 1:150'000 - 500'000, Google Maps und mit der Base Camp Software von Garmin. Ist die Gesamtroute bestimmt, plane ich im Base Camp die genaue Route und übermittle das GPX File mein Navigationsgerät. Über das Navi erhalte ich dann ziemlich genaue Angaben über die Distanz und den dafür nötigen Zeitaufwand plus kann ich verschiedenen Routenvarianten evaluieren. Geht die Reise dann los, habe ich die Routenplanung in meinem eigenen Hirnspeicher durch die Vorplanung bereits abgelegt. Trotzdem geniesse ich natürlich gerne den Luxus eines Navigerätes, um nicht an jeder zweiten Strassenkreuzung anhalten zu müssen, um nach dem richtigen Weg zu suchen. Genial am Navi ist die Möglichkeit nach der kurvenreichsten Strecke zu suchen respektive dann auch zu fahren. Zudem kann ich über das Navi die Strassenwahl jederzeit verändern und neu berechnen lassen. Dank dem Navi, kann ich auch auf Strassen fahren, welche ich nur auf sehr detaillierten Strassenkarten entdecken würde. Hierzu gehören natürlich auch Schotterstrassen. Plane ich eine Fernreise, greife ich meistens auf das Kartenmaterial bei Openstreetmap zu. Diese sind kostenlos und die Base Camp Software von Garmin kann die Karten lesen. Das gilt auch für die Navigationsgeräte von Garmin. Die meisten anderen Motorradnavigationsgeräte besitzen diese Funktionen leider nicht.

Trotz all der schönen und meistens gut funktionierenden Technik kommt aber immer noch eine Strassenkarte im Gepäck mit. Darauf musste ich auch schon mehr als einmal zurückgreifen.


Navigationsgerät Garmin Montana 610
Handy Samsung A5

Die Gretchenfrage

Ich bin früh losgefahren. Der kühle Morgenwind bläst durch meine Motorradbekleidung und lässt mich verkrampft auf dem KTM sitzen. "Links abbiegen" zeigt die Navigations App auf meinem Handy an. Brav folge ich der Anweisung und stelle den Blinker mit meinem gefühllosen Daumen. Zum Glück ist es nicht mehr weit zu meinem ersten Kaffeestopp.

 

Über die letzten zwei Monate testete ich ausgiebig das Navigieren mit dem GPS Gerät Montana 610 und mit verschiedenen Apps über mein Handy. Ein Kollege lieh mir jeweils sein Montana 610 Gerät aus. Die getesteten Apps konnte ich gratis runterladen.

 

Eines vorweg. Die Bedienung der Navigationsprogramme war für mich nicht selbsterklärend. Deshalb war ich genötigt mehrere Stunden vor dem Computer zu sitzen und über YouTube Videos und Webseiten die Anwendungen zu lernen. Dazu gehörte auch, wie ich Kartenmaterial aus den OpenStreetMap Projekt in die Programme lade und damit arbeite.

 

Dafür kenne ich jetzt beide Systeme gut und kann die Gretchenfrage für mich entscheiden. Für meine Reise von der Mongolei zurück in die Schweiz lasse ich mich vom Garmin Montana lotsen weil es

  • robuster gebaut ist und Regen, Sand, Sonne und Hitze besser wegsteckt
  • weniger Strom verbraucht und zusätzlich mit AA Batterien läuft.
  • einfach ist, die Speicherkapazität mit einer Zusatzkarte zu erhöhen.
  • ein digitales System einen Backup braucht und dies nun bei mir das Handy mit der Navigations App von maps.me übernimmt.


SOS -  GPS Sender

Du bist in einsamen Gebieten unterwegs und suchst ein GPS Gerät für Notfallmeldungen? Dann schaue dir  das spotGEN3 Gerät näher an.

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