Balkan mit dem Motorrad, Rumänien, Schloss Bran, Dracula

Transsilvanien - die Heimat Draculas

Wir verlassen Nesebar, unsere östlichste Ortschaft auf unserer Abenteuerreise, und geben in Richtung Norden gas. Die Temperaturen und das Wetter sind für einmal angenehm, ja für manche sogar schon zu heiss.

 

So fliesst dem Einen oder Anderen Wasser den Rücken hinunten oder der Körper produziert einen kleinen Hitzestau, was unseren Jüngsten dazu bewegt, für einmal die Motorradjacke hinten aufs Gepäck zu binden, um sich durch den Fahrtwind etwas abzukühlen.

 

Die Landschaft wird flacher und flacher und landwirtschaftlich genutzte Flächen ubernehmen das Szenenbild. Dazwischen liegen kleine Dörfer, die wir teilweise auf rumpeligen Teerstrassen oder verlöcherte Naturstrassen mit schön grossen Pfützen durchfahren

Die Donau bildet die natürliche Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien. Um nach Rumänien zu gelangen, gibt es aber  nur eine Grenzbrücke über den Fluss. Alle anderen Übergänge sind mit Schiffen. Entsprechend rollt der gesamte Schwerverkehr über diese Grenzbrücke bei Ruse und dazwischen wir mit unseren Motorrädern.

 

Bevor die Pässe gezückt werden, übernachten wir in einem grenznahen Hotel. Wie eine kleine Oase liegt diese Unterkunft zwischen vierspuriger Autostrasse, Kohle und Atomkraftwerken. Egal, Der Ausblick vom Zimmerfenster ist deshalb umwerfend, egal aus welchem Hotelgemach.


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Heute Morgen sind wir früh am Zoll und haben bereits beim ersten Check Point, wo die Gebühr für die Brückennutzung gezahlt werden muss Glück. Der Beamte winkt uns neben der Kolonne und kostenlos durch. So rollen wir keine 10 Minuten nach dem Hotel auschecken zwischen 40 Tonnen Lastwagen über die Donau, wo auf der rumänischen Seite ein freise Zollhäuschen auf uns wartet und die Abwicklung ebenfalls problemlos vorsich geht.

 

Landschaftlich ändert sich auf unserer Weiterfahrt in die im Norden liegenden Karpaten nichts. Dafür rasen uns jetzt riesige Lastwagen um die Ohren. Egal ob Ausser- oder Innerorts, die LKW's drücken voll auf die Tube und brausen mit ihren tonnenschweren Lasten durch die Ortschaften.

Aus unserer Sicht ganz schon gefährlich. Vorallem wenn gerade die Schule in einem der Dorfer aus ist und alle Kinder am Strassenrand, natürlich ohne Gehsteige, zu ihren Häusern laufen.

 

Unser erstes Ziel in den Rumänischen Bergen ist das Schloss Bran. Es wird gemuckelt, dass hier einst Graf Dracula gewohnt habe oder besser gesagt, immernoch irgendwo im Keller in seinem Sarg liegt und nachts sein Unwesen treibt.

 

Hoffen wir jetzt mal, dass er wegen dem Touristenmangel der letzten 12 Monate nicht allzu hungrig ist. Sicherheitshalber würzen wir beim Nachtessen alles mit Knoblauch schliessen die Türen / Zelte ab.


Es ist soweit, es wird dunkel und Dracula entsteigt seinem Sarg und holt sich sein Frischblut - zum Glück liegen wir nach Knoblauch stinkend im Bett und schlafen seelig..

Was das Schloss Bran sonst noch zu bieten hat


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